Chronisch respiratorische Insuffizienz

AG Chronisch respiratorische Insuffizienz


Hintergrund

Viele Erkrankungen von Lunge oder Atemmuskulatur münden in einer chronisch respiratorischen Insuffizienz, was eine Atemunterstützung (Sauerstofflangzeittherapie, CPAP oder (außerklinische) Beatmungstherapie) notwendig macht. Die außerklinische Beatmung wurde initial zur Therapie der progredienten Atemmuskelschwäche bei Kindern und Jugendlichen mit neuromuskulären Erkrankungen etabliert. Aufgrund der positiven Ergebnisse und verbesserter technischer Möglichkeiten wird die außerklinische Beatmung zunehmend für andere Indikationen und als Anschlussbehandlung an (prolongierte) Intensivaufenthalte eingesetzt. Daher steigt die Zahl der außerklinisch beatmeten Kinder kontinuierlich, die Strukturen für eine kontinuierliche (ambulante und stationäre) Betreuung dieser Patientengruppe sind aber häufig unzureichend. Gerade die ambulante Versorgung sollte aber neben der kinderärztlichen Versorgung auch über eine (kinder-pneumologische) Spezialambulanz erfolgen.

Ziele der AG

  • Etablierung und Weiterentwicklung von Strukturen zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronisch respiratorischer Insuffizienz und dessen Therapie
  • Weiterbildung interessierter Kollegen, damit mehr Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche mit Sauerstofflangzeittherapie oder außerklinischer Beatmung geschaffen werden

Sprecher:innen

Dorit Aschmann-Mühlhans

Sprecherin

Dorit Aschmann-Mühlhans

Oberärztin
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderpulmonologie
Kinderkrankenhaus St. Marien Landshut

Dr. Sebastian Becker

Stellvertreter

Dr. Sebastian Becker

Ärztlicher Direktor
Kinderpneumologe, Allergologe, Kindergastroenterologe
Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret

Publikationen

Links

Wir stehen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung und haben eine Liste der beteiligten Zentren angehängt:

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