Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma grundlegend überarbeitet

Die neu überarbeitete Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Asthma ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) kostenlos abrufbar.
119 Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Asthma: Die grundlegend überarbeitete NVL Asthma fasst den aktuellen Wissensstand für alle an der Versorgung Beteiligten zusammen. Die multidisziplinär zusammengesetzte Leitliniengruppe mit Vertretern aus 21 Fachgesellschaften und Organisationen hat die bisherige NVL Asthma geprüft und dabei neue Erkenntnisse aus Forschung und Versorgung berücksichtigt. Zur Unterstützung des Arzt-Patienten-Gesprächs wurden 5 Patientenblätter entwickelt. Asthma betrifft alle Altersgruppen und gehört zu den häufigen Volkskrankheiten. Deshalb ist es wichtig, die Versorgung stetig zu verbessern. Der Großteil der NVL wurde aktualisiert. Wenige weitere Kapitel, wie die Behandlung des Asthmaanfalls, werden zeitnah bearbeitet und ergänzt. Die methodische Vorgehensweise ist im Leitlinienreport beschrieben.

Die Kernaussagen der NVL Asthma
Für die Klassifikation und Behandlung des Asthmas ist die Asthmakontrolle entscheidend. Sie ergibt sich aus der Symptomatik und dem Risiko für eine Verschlechterung des Asthmas. Die früher verwendete Einteilung nach dem Schweregrad hat keinen Stellenwert mehr. Die Grundprinzipien der Therapie sind geblieben: Reicht die Bedarfsmedikation nicht aus, sollen Patienten kontinuierlich inhalative Corticosteroide (ICS) erhalten. Diese behandeln die Entzündung, die der Erkrankung zugrunde liegt. Von einer Monotherapie mit langwirkenden Beta-2-Sympathomimetika (LABA) ohne ICS wird deutlich abgeraten.
Vor einer Therapieeskalation soll der Arzt folgende Faktoren prüfen und entsprechende Maßnahmen einleiten: Schulungsbedarf, Allergie- und Umweltkontrolle, Adhärenz und Diagnose. Schulungen unterstützen das Selbstmanagement und helfen Patienten, mit der chronischen Erkrankung umzugehen. Daher ist es wichtig, allen Patienten mit einer Langzeittherapie die Teilnahme an Schulungen zu empfehlen und zu ermöglichen.

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL)
Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Zu ausgesuchten Erkrankungen hoher Prävalenz werden unter Berücksichtigung der Methoden der evidenzbasierten Medizin versorgungsbereichsübergreifende Leitlinien entwickelt und implementiert. Mit der Durchführung, Organisation und methodischen Begleitung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) beauftragt.
Mehr zum Thema
•    NVL Asthma
•    Übersichtsseite NVL Asthma 
(inklusive Patientenblätter, Leitlinienreport etc.)
•    Flyer: Was ist wichtig? Was ist neu?
 
 

Umfrage UN-Kinderrechtskonvention

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989 erkennen die Mitgliedstation der Vereinten Nationen die subjektiven Bürgerrechte von Kindern an. Das hat Implikationen für die Kindermedizin. Von besonderer Aktualität ist dieses wichtige Thema, weil die Bundesregierung im Laufe dieser Legislaturperiode die Kinderrechte im Grundgesetz verankern will.
 
Im Rahmen eines Forschungsprojektes sind wir sehr daran interessiert, deutschlandweit eine Erhebung zu Awareness und Implementierung der UN-Kinderrechtskonvention unter den klinisch tätigen Kinderärztinnen und Kinderärzten durchzuführen. Daher bitten wir Sie um Ihre Hilfe.
 
Anbei der Link ...
 

Alleine die Beantwortung der Fragen wird dazu beitragen, die UN-Kinderrechtskonvention und ihre Bedeutung für die Kindermedizin bekannter zu machen. 
  
Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Prof. Dr. med. Christoph Klein
Direktor
 
Kinderklinik und Kinderpoliklinik
im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Klinikum der Universität München
Campus Innenstadt
Lindwurmstraße 4, 80337 München

 

Kinder und Jugendliche mit schwerem Asthma für BMBF-Projekt gesucht

Im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Gesund aufwachsen – ein Leben lang“ wurde der gemeinsame
Antrag aus München, Regensburg, Hannover, Berlin und Bielefeld zum Thema „CHildhood Allergy and tolerance: bioMarkers and Predictors“ (CHAMP) erfolgreich begutachtet. Im Rahmen dieses Projektes wird ein Teilprojekt die möglichen Biomarker für die Progression von allergischen Erkrankungen am Beispiel von schwerem Asthma untersuchen. Hierzu bitten wir um Ihre/Eure Mithilfe - mehr dazu hier im pdf  ...

Kooperationsvertrag ERS und GPP

Sehr geehrte Mitglieder der GPP, liebe Kolleginnen und Kollegen,

In diesem Jahr hat die GPP einen Kooperationsvertrag mit der European Respiratory Society (ERS) unterzeichnet:

Mitglieder der GPP kommen demzufolge bei Doppelmitgliedschaft in den Genuss eines deutlich reduzierten Mitgliedsbeitrags in der ERS und zahlen künftig nur noch 20 Euro pro Jahr für die ERS. Für GPP-Mitglieder, die bereits Mitglied der ERS sind, wird für das Jahr 2016 ggf. eine entsprechende Teilentschädigung erfolgen. Die GPP ist die erste pädiatrische Fachgesellschaft, die ein solches Abkommen mit der ERS treffen konnte.

Der Vorstand der GPP möchte Ihnen empfehlen, das Angebot für eine Doppelmitgliedschaft in GPP und ERS wahrzunehmen.

Für ERS-Mitglieder eröffnen sich eine Reihe von Vorteilen:

- kostenreduzierte ERS-Kongresstickets;

- der elektronische Zugang zu: European Respiratory Journal, European Respiratory Review, Breathe, Monograph;

- Nutzung von ERS-Lehrmaterialien;

- die Möglichkeit, sich um ERS-Forschungsprojekte und -Preise zu bewerben.

Auch setzen Sie mit der Doppelmitgliedschaft ein Zeichen für eine lebendige Fachgesellschaft und stärken die Interessenvertretung der GPP auf europäischer Ebene.
Bitte senden Sie das angefügte Rücksendeformular Ihrer Interessenbekundung nach dem Ausfüllen postalisch an unseren GPP-Schriftführer Herrn Dr. Schwerk/Geschäftsstelle Hannover.

Wenn Sie Interesse an der günstigen Doppelmitgliedschaft GPP/ERS bekunden, dann leiten wir Ihre Daten an die ERS weiter. Im Anschluss daran wird sich die ERS mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen die notwendigen Unterlagen zusenden. Bei Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle in Berlin (Fr. Christine Mewes) gerne zur Verfügung.

Mehr DETAILS AUCH HIER:

Rücksendeformular - pdf hier laden ...

Membership english - pdf here ...

FAQ - pdf here ...

European Cooperation in Science and Medicine (COST)

Das von der Europäischen Union geförderte European Cooperation in Science and Medicine (COST) hat das Ziel, Kliniker und Wissenschaftler mit besonderem Interesse an einer speziellen Erkrankung bzw. einem Krankheitsspektrum besser zu vernetzen und damit den klinischen und wissenschaftlichen Austausch zu fördern. Erfreulicherweise wurde einem Antrag für eine COST-Action bei Kindern mit interstitiellen Lungenerkrankungen (chILD) stattgegeben:

COST Action CA16125 European network for translational research in children and adult interstitial lung disease. Unter anderem werden hier auch Gelder für Reisekosten zu entsprechenden COST-Meetings übernommen um insbesondere auch den jüngeren Mitgliedern eine aktive Beteiligung zu ermöglichen. Neben dem Austausch und der Weiterbildung soll diese COST-Maßnahme auch dazu dienen Gruppen zu finden, welche sich mit unterschiedlichen Aspekten (zB. Basic science, registries, clinical trials etc) besonders auseinandersetzen und neue Projekte anstoßen. Jeder ist ganz herzlich wilkommen. Zudem finden regelmässig für alle offene Veranstaltungen statt. Hier mehr Infos ....

Umfrage der „Pediatric Bronchology Group" (ERS)

Die „Pediatric Bronchology Group" der European Respiratory Society führt in diesem Jahr eine Befragung zur technischen und personellen Ausstattung und zum Einsatz der Kinderbronchoskopie in ganz Europa durchführen. Hierbei sollen unter anderem die unterschiedlichen bronchoskopischen Verfahren, inklusive Interventionen,  die gängigen Sedierungs- und Anästhesieverfahren, sowie viele andere Aspekte der aktuellen kinderbronchoskopischen Praxis erfasst werden. Die AG Kinderbronchoskopie und seltene Lungenerkrankungen der GPP unterstützt das Vorhaben und lädt alle pädiatischen Pneumologen der GPP ein, sich – sofern sie bronchoskopieren - an dieser Befragung zu beteiligen und einen Fragebogen ausgefüllt (hier laden) an folgende Adresse Dirk Schramm zu senden. Pro Zentrum reicht ein ausgefüllter Fragebogen. Bei Fragen steht Dirk Schramm als nationaler Koordinator der Befragung zur Verfügung.

Protokoll der Mitgliederversammlung 2015 (Basel).

Im Rahmen der 37. Jahrestagung der GPP fand die jährliche Mitgliederversammlung. Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl eines neuen Vorstand der Gesellschaft, dem nun Frau Professorin Schuster aus Düsseldorf vorsteht. Eine Übersicht über alle weiteren Tagesordnungspunkte und Ergebnisse finden Sie hier.

Neue Geschäftsstelle Berlin

Die GPP unterhält im Rahmen der engeren Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin nun eine gemeinsame Geschäftsstelle in Berlin. Dort steht Ihnen ab sofort Frau Mewes für alle Anfragen zur Verfügung. Sie erreichen Sie 

Geschäftsstelle GPP 

Christine Mewes

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e.V.

Robert-Koch-Platz 9 
10115 Berlin  

Tel:  030-293 64 096 

Fax: 030-293 62 702  
Email: gpp@pneumologie.de  


Stellungnahme zum G-BA-Beschluss Festbetragsgruppe ICS/LABA

Anbei finden Sie die  „Stellungnahme der GPP, BAPP und des bvkj zum G-BA-Beschluss Festbetragsgruppe ICS/LABA vom 18.02.2016“:

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